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Schwein gehabt!

Wenn wir unseren Konsum von Fleisch- und Milchprodukten halbieren, können wir einen großen Teil der Agrarflächen anders nutzen: den Amazonas stehen lassen, Moore renaturieren, insektenfreundliche Energiepflanzen anbauen, Naturschutzgebiete vergrößern, der Natur freien Lauf lassen – und dabei erheblich CO2 einsparen und binden.

Denn der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten hat einen erheblichen ökologischen Fußabdruck und ist extrem klimaschädlich. Weltweit werden 80 % der Agrarflächen für Tier- und Tierfutterproduktion verbraucht, damit aber nur 18 % der weltweit konsumierten Kalorien produziert.

Unser Ziel

Möglichst viele Menschen dazu bewegen, Flexitarier:in, Vegetarier:in oder Veganer:in zu werden. Flexitarier:innen verzichten nicht komplett auf Fleisch, sondern verzehren einfach weniger davon. Wenn wir bis 2030 20 % der Flächen für die Natur freimachen wollen, dann muss jede/r den Konsum jährlich nur um etwas mehr als 5 % reduzieren. Das ist nicht schwer. Wir schaffen den Weg aus der Klima- und Umweltkrise und bauen einen Teil der Natur zurück. Schwein gehabt!

Sinnvolle Alternativen

Es geht hier nicht um Verzicht, sondern die Steigerung von Genuss. Denn wenn man etwas nicht jeden Tag hat, kommt man auch wieder in den Genuss. Und Genuss hat man übrigens auch, wenn man die mittlerweile vielfältigen Alternativprodukte konsumiert. Wer ein paar Wochen Hafermilch im Kaffee hatte, der möchte gar nicht mehr zurück zur Kuhmilch.

Werde aktiv

Milch-Alternative

Probiere mal Alternativen für die Milch im Kaffee.

Bolo-Alternative

Greife für die Spaghetti Bolognese zu Hack aus Erbsenprotein.

Fleisch-Alternative

Grille mit deinen Freund:innen einen fleischlosen Burger.

Deine Rechnung

Du wirst merken, dass es gar nicht schwer ist, den Fleischkonsum zu reduzieren oder gar ganz darauf zu verzichten. Als Flexitarier:in sparst Du laut WWF 18 % Anbaufläche und 27 % CO2. Als Vegetarier:in steigerst Du das auf glatte 46 % Flächenersparnis und 47 % weniger CO2. Als Veganer:in sparst Du von beidem noch etwas mehr. Außerdem kannst Du dich bei jedem Einkauf oder Besuch im Restaurant darüber freuen, dass Du damit etwas Gutes tust.

Gesamtrechnung

Wenn alle mitmachen und den Konsum um 50 % reduzieren, schaffen wir viel Platz für Natur und tragen erheblich zum Klima- und Artenschutz bei. Das ist ein riesiger Hebel, den wir selbst in der Hand haben und der uns nichts kostet! Im Gegenteil, eine intakte Natur rechnet sich, für jede/n Einzelne:n durch eine bessere Umweltqualität und mehr Erholungsgebiete. Für die Wirtschaft rechnet es sich auch, etwa durch den Schutz von Bienen und anderen Bestäubern, die wichtig für die Landwirtschaft sind. 

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